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WORKBOOK · EDITION 01

Dein 90-Tage-Plan

Vom ersten Gedanken zu einer getesteten Geschäftsidee – mit klaren Entscheidungen, echten Gesprächen und einem umsetzbaren Plan.

IDEENTESTENANBIETENLERNEN
6 Kapitel · 27 Seiten · Arbeitsblätter & Beispiele
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WILLKOMMEN

Nicht mehr nur Ideen sammeln.

Dieses Workbook hilft dir, eine kleine, realistische Geschäftsidee neben Studium, Beruf oder Alltag zu testen.

Ein guter Anfang braucht einen klaren nächsten Schritt.
Ein guter Anfang braucht einen klaren nächsten Schritt.

Du musst nicht kündigen, investieren oder schon Expertin bzw. Experte sein. Du brauchst ein konkretes Problem, ein kleines Angebot und die Bereitschaft, mit Menschen zu sprechen.

Dein Ziel nach 90 Tagen

Du hast eine Zielgruppe gewählt, echte Nachfrage geprüft, ein erstes Angebot formuliert und – wenn die Signale stimmen – aktiv versucht, einen zahlenden Kunden zu gewinnen. Umsatz ist nicht garantiert.

So nutzt du dieses Workbook

  • Lies maximal ein Kapitel im Voraus. Setze die Aufgaben direkt um.
  • Plane feste, kurze Arbeitsblöcke statt auf Motivation zu warten.
  • Notiere Beobachtungen und Zahlen, nicht nur Meinungen.
  • Verändere deinen Plan, sobald du bessere Informationen hast.

Hinweis: Dies sind Bildungsinhalte, keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

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ORIENTIERUNG

Deine Route in 6 Kapiteln

Du arbeitest nicht 90 Tage an einer perfekten Idee. Du sammelst 90 Tage lang bessere Belege.

Ein ruhiger Arbeitsplatz als Ausgangspunkt für neue Ideen.
Ein ruhiger Arbeitsplatz als Ausgangspunkt für neue Ideen.
DEINE ENTWICKLUNG
01 Klarheit→02 Test→03 Angebot→04 Lernen
01 · Ausgangspunkt

Zeit, Fähigkeiten, Grenzen

02 · Idee wählen

Probleme statt Trends

03 · Nachfrage prüfen

Gespräche und Signale

04 · Angebot bauen

Ein klares Ergebnis

05 · Erste Kunden

Persönliche Akquise

06 · 90-Tage-Plan

Messbar umsetzen

Eine wichtige Unterscheidung

Interesse ist noch keine Nachfrage. Nachfrage zeigt sich eher daran, dass Menschen Zeit investieren, einen Termin vereinbaren, eine Testversion nutzen oder bereit sind zu bezahlen.

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01 · AUSGANGSPUNKT

Was ist für dich realistisch?

Dein Geschäftsmodell muss zu deinem Alltag passen – nicht umgekehrt.

Ein Projekt, das zu deinem echten Alltag passt.
Ein Projekt, das zu deinem echten Alltag passt.

Die drei Ressourcen, die du tatsächlich hast

  • Zeit: Welche Stunden sind jede Woche zuverlässig frei?
  • Fähigkeiten: Wofür wirst du heute schon um Hilfe gebeten?
  • Energie: Welche Tätigkeiten kannst du wiederholt ausführen, ohne auszubrennen?
Praxisbeispiel

Eine Person arbeitet 80 % und hat vier freie Stunden pro Woche. Ein individueller Beratungsservice mit fünf Kundenterminen pro Woche wäre unpassend. Ein klar begrenztes Audit mit einem festen Lieferumfang könnte dagegen testbar sein.

Du brauchst nicht das grösste Potenzial. Du brauchst einen Start, den du durchhalten kannst.

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ARBEITSBLATT 01

Deine Startbedingungen

Fülle die Felder ehrlich aus. Es geht um Entscheidungen, nicht um Selbstdarstellung.

Die eigene Zeit bewusst planen und Prioritäten setzen.
Die eigene Zeit bewusst planen und Prioritäten setzen.
Verlässliche Stunden pro Woche
Drei Fähigkeiten, die ich anbieten könnte
Eine Zielgruppe, die ich gut verstehe
Was ich auf keinen Fall anbieten möchte
Maximales Startbudget (CHF)
Dein erster Filter

Streiche Ideen, die mehr Zeit, Geld oder Spezialwissen voraussetzen, als du aktuell einsetzen kannst.

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01 · AUSGANGSPUNKT

Ein kleines Ziel schlägt ein vages grosses.

Formuliere ein überprüfbares Lernziel statt nur einen Wunschbetrag.

MESSEN STATT HOFFEN
10 Gesprächsanfragen
3 konkrete Folgetermine
1 Pilotversuch als Ziel
Illustratives Beispiel, keine prognostizierte Erfolgsquote.

Nicht so:

«Ich will finanziell frei werden.»

Sondern so:

«Ich möchte in 30 Tagen zehn relevante Gespräche führen und prüfen, ob drei Personen für eine klar beschriebene Lösung bezahlen würden.»

Aktivität

10 Gespräche anfragen

Signal

3 konkrete Folgetermine

Ergebnis

1 bezahlter Pilotversuch

Warum das funktioniert

Du kontrollierst die Aktivität. Das Ergebnis hängt auch vom Markt ab. Trenne beides, damit du nicht aus fehlendem Umsatz auf persönliches Versagen schliesst.

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02 · IDEEN

Beginne mit einem Problem.

Die Frage lautet nicht «Was könnte ich verkaufen?», sondern «Welches Problem ist dringend genug?».

Notizen und Ideenentwicklung am Arbeitsplatz
Ideen werden wertvoll, wenn du sie im Alltag testest.

Fünf realistische Startmodelle

ModellBeispielErster Test
DienstleistungLinkedIn-Profil optimieren3 Profil-Audits anbieten
Produktisierte LeistungWebsite-Check mit Fixpreis1 Checkliste + Pilotkunde
Digitales ProduktBudget-Template5 Nutzer testen lassen
Training / WorkshopExcel für Einsteiger1 Mini-Session durchführen
No-Code-ToolEinfaches Termin-ToolKlickbarer Prototyp

Die Modelle unterscheiden sich in Zeitbedarf, Wiederholbarkeit und Vertriebsaufwand. Keines ist automatisch passiv.

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02 · IDEEN

Die Ideen-Matrix

Bewerte jede Idee nach denselben Kriterien. 1 = schwach, 5 = stark.

Austausch mit anderen bringt neue Perspektiven.
Austausch mit anderen bringt neue Perspektiven.
IDEEN VERGLEICHEN
Problemdruck
Erreichbarkeit
Machbarkeit
Beispielwerte zur Illustration der Bewertungsmethode.
KriteriumFragePunkte
ProblemWie häufig und schmerzhaft?1–5
ZugangErreiche ich die Zielgruppe?1–5
KompetenzKann ich eine erste Lösung liefern?1–5
TempoKann ich in 14 Tagen testen?1–5
MotivationWill ich das öfter machen?1–5
Auswertung

Addiere die Punkte. Die höchste Zahl ist keine Marktvalidierung, sondern deine beste Hypothese für den nächsten Test. Prüfe anschliessend die tatsächliche Nachfrage.

Idee A / Summe
Idee B / Summe
Idee C / Summe
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02 · IDEEN

Drei Beispiele, drei Denkfehler.

Die Beispiele sind fiktiv und dienen der Illustration.

Ideen entwickeln, hinterfragen und gezielt testen.
Ideen entwickeln, hinterfragen und gezielt testen.
Studentin

Kann gut Präsentationen gestalten. Testet Pitch-Deck-Überarbeitungen für studentische Projekte.

Berufstätiger

Kennt Excel-Automationen. Testet einen klar begrenzten Reporting-Check für kleine Teams.

Reisende

Plant Reisen effizient. Testet individuelle Routenpläne für eine eng definierte Zielgruppe.

Typische Fehler

  • «Jeder ist meine Zielgruppe» – dadurch fühlt sich niemand direkt angesprochen.
  • «Ich baue zuerst die ganze Website» – ohne zu wissen, ob jemand das Angebot braucht.
  • «Ich frage Freunde, ob sie die Idee cool finden» – Höflichkeit ist kein Kaufinteresse.
Merksatz

Spezifisch schlägt allgemein. Testbar schlägt perfekt.

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ARBEITSBLATT 02

Deine beste Idee in einem Satz

Eine klare Hypothese ist die Grundlage jedes guten Tests.

Im Gespräch echte Bedürfnisse erkennen.
Im Gespräch echte Bedürfnisse erkennen.

Ich helfe [konkreter Zielgruppe], [spürbares Problem] zu lösen, indem ich [kleine Lösung] anbiete.

Meine Zielgruppe
Ihr Problem – in ihren Worten
Meine kleine Lösung
Wie ich die Zielgruppe erreiche
Was meine Idee widerlegen würde
Qualitätscheck

Wenn du den Satz nur mit Begriffen wie «alle», «innovativ», «digital» oder «Mehrwert» beschreiben kannst, werde konkreter.

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03 · VALIDIERUNG

Sprich mit Menschen, bevor du baust.

Fünf gute Gespräche sind oft hilfreicher als 50 oberflächliche Umfrageantworten.

Echte Gespräche liefern wertvollere Antworten als Vermutungen.
Echte Gespräche liefern wertvollere Antworten als Vermutungen.

So führst du ein 15-Minuten-Problemgespräch

  • Frage nach der letzten konkreten Situation, nicht nach hypothetischen Wünschen.
  • Lass die Person erzählen, wie sie das Problem heute löst.
  • Frage nach Zeitverlust, Kosten und bisherigen Alternativen.
  • Verkaufe deine Idee nicht mitten im Gespräch.
  • Notiere wörtliche Aussagen und wiederkehrende Muster.
Gute Frage

«Wann ist dieses Problem zuletzt aufgetreten? Was hast du dann gemacht?»

Schlechte Frage

«Würdest du meine tolle App für CHF 19 kaufen?»

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03 · VALIDIERUNG

Dein Interview-Leitfaden

Nutze diese sieben Fragen als Gesprächsgerüst.

  • 1. Wann hattest du zuletzt [Problem]?
  • 2. Was genau war daran schwierig?
  • 3. Wie hast du es bisher gelöst?
  • 4. Was hat dich diese Lösung gekostet – Zeit, Geld oder Nerven?
  • 5. Was hast du schon ausprobiert?
  • 6. Wer entscheidet, ob dafür Geld ausgegeben wird?
  • 7. Darf ich dir später eine einfache Lösung zeigen?
Beobachte Verhalten

Eine Person, die dir einen bestehenden Prozess zeigt oder einen Folgetermin vereinbart, liefert oft ein stärkeres Signal als «Klingt spannend».

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ARBEITSBLATT 03

Gespräche dokumentieren

Schreibe direkt nach jedem Gespräch auf, was tatsächlich gesagt wurde.

Ideen gemeinsam prüfen, bevor man viel investiert.
Ideen gemeinsam prüfen, bevor man viel investiert.
Person / SegmentLetztes ProblemAktuelle LösungSignal
1
2
3
4
5
Welcher Satz wurde mehrfach gesagt?
Welche Annahme war falsch?
Was werde ich als Nächstes testen?
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03 · VALIDIERUNG

Wann ist eine Idee gut genug?

Vermeide sowohl vorschnelles Aufgeben als auch endloses Optimieren.

DIE DREI NACHFRAGE-SIGNALE
◉ ProblemWiederholt genannt→◉ EngagementZeit investiert→◉ ZusageKonkreter Test

Ein einfacher Entscheidungsrahmen

SignalInterpretationAktion
Niemand kennt das ProblemZielgruppe oder Problem unklarNeu eingrenzen
Problem häufig, aber keine PrioritätSchmerz möglicherweise zu geringAndere Situation suchen
Konkrete Nachfragen / FolgetermineInteresse wird greifbarPilotangebot formulieren
Bezahlter PilotStarkes frühes SignalLiefern und lernen
Wichtig

Fünf Gespräche sind ein erster qualitativer Test, keine repräsentative Marktstudie. Nutze die Erkenntnisse als Richtung, nicht als Beweis.

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04 · ANGEBOT

Verkaufe ein Ergebnis, keine Liste von Skills.

Kunden kaufen selten «drei Stunden Excel». Sie wollen einen klaren Nutzen.

Die Angebotsformel

Für [Zielgruppe] löse ich [Problem] durch [Leistung], damit [Ergebnis]. Innerhalb von [Zeitrahmen], für [Preis / Pilotkondition].

Illustratives Beispiel

«Für kleine Vereine bereinige ich unübersichtliche Mitgliederlisten und erstelle eine verständliche Auswertung. Lieferung innerhalb von fünf Werktagen, mit einer Korrekturrunde.»

Was ein gutes Pilotangebot enthält

  • Klarer Lieferumfang
  • Klare Ausschlüsse
  • Konkreter Termin
  • Einfacher Preis oder transparenter Testmodus
  • Nächster Schritt zur Buchung
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04 · ANGEBOT

Wie findest du einen Startpreis?

Ein Preis ist eine Hypothese. Prüfe ihn an echten Reaktionen.

Ein klares Angebot entsteht durch fokussierte Arbeit.
Ein klares Angebot entsteht durch fokussierte Arbeit.
PREIS IST MEHR ALS STUNDEN × SATZ
Aufwand+Kosten+Wert→Testpreis

Rechne zuerst deine Untergrenze

Zeit für Umsetzung + Abstimmung + Korrekturen + laufende Kosten. Berücksichtige auch Abgaben und Steuern in deiner eigenen Kalkulation.

Beispielrechnung – keine Preisempfehlung

3 Stunden Umsetzung + 1 Stunde Kommunikation = 4 Stunden. Bei einem internen Zielwert von CHF 40 pro Stunde ergibt das CHF 160 vor weiteren Kosten und Abgaben. Ein Marktpreis kann darüber oder darunter liegen.

Teste nicht nur den Preis

  • Versteht die Zielgruppe das Ergebnis?
  • Ist der Lieferumfang überschaubar?
  • Ist die Entscheidung einfach?
  • Welche Risiken oder Zweifel bleiben offen?
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ARBEITSBLATT 04

Dein erstes Pilotangebot

Schreibe so, dass eine fremde Person es in 15 Sekunden versteht.

Für wen?
Welches konkrete Ergebnis?
Was genau ist enthalten?
Was ist ausdrücklich nicht enthalten?
Liefertermin und Pilotpreis
Wie kann jemand verbindlich zusagen?
Mini-Test

Zeige den Text drei Personen aus deiner Zielgruppe. Bitte sie, das Angebot in eigenen Worten zu erklären. Wo sie stocken, musst du präziser werden.

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05 · KUNDEN

Die ersten Kontakte ohne Werbebudget.

Du brauchst anfangs keine Reichweite von 10’000 Personen. Du brauchst die richtigen zehn.

Persönliche Kontakte sind oft der beste erste Vertriebskanal.
Persönliche Kontakte sind oft der beste erste Vertriebskanal.

Drei passende Kanäle

Direktes Netzwerk

Frage gezielt nach einer Einführung bei Menschen mit dem Problem.

Fachcommunities

Hilf sichtbar bei konkreten Fragen, statt Links zu streuen.

Gezielte Ansprache

Kontaktiere wenige passende Personen persönlich und respektvoll.

Beispielnachricht

«Hoi [Name], ich beschäftige mich gerade mit [konkretem Problem] bei [Zielgruppe]. Du hast damit Erfahrung. Hättest du nächste Woche 15 Minuten für drei Fragen? Ich möchte verstehen, wie ihr das heute löst – kein Verkaufsgespräch.»

Beachte Plattformregeln und Datenschutz. Versende keine massenhaften unerwünschten Nachrichten.

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05 · KUNDEN

Von Interesse zum nächsten Schritt.

Eine gute Unterhaltung endet mit einer konkreten, freiwilligen Vereinbarung.

Ein persönliches Gespräch ist oft wertvoller als Reichweite.
Ein persönliches Gespräch ist oft wertvoller als Reichweite.
VOM KONTAKT ZUM PILOT
01 Ansprache→02 Gespräch→03 Angebot→04 Feedback

Ein schlanker Ablauf

  • 1 · Kontext: Warum sprichst du gerade diese Person an?
  • 2 · Problem: Was ist ihr aktueller Engpass?
  • 3 · Angebot: Welches kleine Ergebnis könntest du liefern?
  • 4 · Einladung: Ist ein konkreter Folgetermin oder Pilot sinnvoll?
  • 5 · Nachfassen: Einmal höflich erinnern; ein Nein respektieren.
Kein Druck nötig

«Wenn das gerade nicht relevant ist, ist das völlig okay.» Das schafft Vertrauen und verhindert unangenehme Verkaufssituationen.

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ARBEITSBLATT 05

Deine Kontaktliste

Qualität vor Menge. Suche Menschen, die das Problem tatsächlich kennen.

Kontakt / KanalWarum passend?Nächster SchrittStatus
1
2
3
4
5
Meine erste persönliche Nachricht
Woran erkenne ich echtes Interesse?
Mini-Challenge

Versende drei individuell formulierte Gesprächsanfragen innerhalb der nächsten 48 Stunden.

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06 · UMSETZUNG

90 Tage in vier Phasen.

Der Plan ist bewusst flexibel: Du passt das Tempo an dein Leben und deine Signale an.

DEINE 90-TAGE-ROUTE
01–30Verstehen
31–60Testen
61–90Liefern & lernen
Tage 1–14

Fähigkeiten prüfen, Problem wählen, Zielgruppe eingrenzen.

Tage 15–30

Gespräche führen, Muster erkennen, Idee anpassen.

Tage 31–60

Pilotangebot erstellen, präsentieren und testen.

Tage 61–90

Liefern, Feedback einholen, verbessern oder bewusst stoppen.

Deine Leitfrage jede Woche

«Welche Annahme habe ich überprüft – und was habe ich daraus gelernt?»

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06 · UMSETZUNG

Wochen 1–4: Klarheit & Belege

Baue noch keine grosse Website. Sammle erst echte Signale.

Mobiles Arbeiten auf Reisen
Ideen werden wertvoll, wenn du sie im Alltag testest.
WocheFokusFertig, wenn …
1Zeit + Fähigkeiten1 realistisches Zeitbudget steht
2Problem + Zielgruppe1 konkrete Hypothese formuliert
3Gesprächemind. 3 Gespräche dokumentiert
4Muster + EntscheidungPilotidee gewählt oder angepasst
Checkpoint Tag 30

Kannst du das Problem in einem Satz erklären – mit Beispielen aus echten Gesprächen? Wenn nicht, wiederhole die Validierung.

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06 · UMSETZUNG

Wochen 5–8: Ein Angebot testen

Jetzt darfst du etwas Kleines bauen – aber nur so viel, wie der Test verlangt.

Raum für Reflexion und die nächsten Schritte.
Raum für Reflexion und die nächsten Schritte.
WocheFokusFertig, wenn …
5AngebotsentwurfLieferumfang + Ergebnis klar
6Feedback + Preis3 Reaktionen dokumentiert
7Gezielte Ansprache5 passende Kontakte angesprochen
8PilotentscheidungZusage, Ablehnung oder Lernpunkt
Checkpoint Tag 60

Hast du mindestens eine konkrete Zusage oder einen klaren Grund, warum Menschen noch nicht zusagen? Beides ist nützlich.

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06 · UMSETZUNG

Wochen 9–12: Liefern & verbessern

Ein funktionierender kleiner Prozess ist wertvoller als eine grosse Vision ohne Nachfrage.

WocheFokusFertig, wenn …
9Pilot liefernErgebnis termingerecht übergeben
10FeedbackVerbesserungspunkte dokumentiert
11Angebot schärfenUmfang / Preis / Zielgruppe geprüft
12EntscheidungWeiterführen, ändern oder stoppen
Checkpoint Tag 90

Welche drei Dinge weisst du heute über deine Zielgruppe, die du vor 90 Tagen nicht wusstest? Das ist dein tatsächlicher Fortschritt.

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ARBEITSBLATT 06

Dein Wochen-Dashboard

Fülle diese Seite einmal pro Woche aus – fünf Minuten reichen.

KennzahlDiese WocheNächste Woche
Arbeitsstunden
Gesprächsanfragen
Gespräche
Angebote
Zusage / Absage
Wichtigstes Learning
Was funktioniert bereits?
Was stoppe oder vereinfache ich?
Die eine wichtigste Aufgabe nächste Woche
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ENTSCHEIDUNG

Weiterführen, ändern oder stoppen?

Du musst nicht jede Idee durchziehen. Gute Gründerinnen und Gründer lernen schnell.

DEINE ENTSCHEIDUNG
↗ WEITERNachfrage bestätigt⟳ ANPASSENProblem ja, Angebot nein■ STOPPENZu wenig Belege
WEITER

Problem wiederholt bestätigt, echte Zusagen, Lieferung machbar.

ANPASSEN

Problem vorhanden, aber Angebot, Segment oder Preis unklar.

STOPPEN

Kaum Problembelege, keine Priorität, hoher Aufwand ohne Signal.

Kein verlorener Versuch

Ein sauber dokumentierter Test, der eine schlechte Idee früh beendet, spart dir Zeit und Geld.

Meine Entscheidung am Tag 90
Die drei wichtigsten Belege dafür
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DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Du hast einen Plan. Jetzt teste ihn.

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Der erste Test ist der Beginn deiner eigenen Reise.
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